![]() |
|
![]() |
Christel Wegner
Meine politische Sozialisation erfuhr ich in der Ostermarschbewegung in den 60’er Jahren, wo ich mich für Frieden sowie normale Beziehungen mit unserem Nachbarn, der DDR, einsetzte. Folgerichtig wurde ich 1968 bei der Gründung Mitglied der DKP.
Nach meiner Ausbildung zur Krankenschwester in Hamburg arbeitete ich von 1968 bis 1990 im Kreiskrankenhaus Buchholz. Von Beginn an war ich gewerkschaftlich organisiert, war als Vertrauensfrau im Betrieb aktiv und wurde ab 1975 in den Personalrat gewählt. Als Personalratsvorsitzende amtierte ich über drei Wahlperioden bis 1990. Im Rahmen der Friedensbewegung initiierte ich in dieser Zeit u.a. auch den Aufbau einer betrieblichen Friedensgruppe.
Nach einer zweijährigen Weiterbildung als Pflegedienstleiterin arbeitete ich anschließend im Landeskrankenhaus Lüneburg, kehrte aber 1994 in das Kreiskrankenhaus Buchholz zurück.
Auf Grund der Auswirkungen der unsozialen „Gesundheitsreform“ auf die Pflege und der Rechtsformänderung der Kreiskrankenhäuser kündigte ich 2002 und arbeitete anschließend in einem Altenheim.
In der DKP habe ich in den vielen Jahre meiner Mitgliedschaft verschiedene politische Funktionen ausgeübt. Unter anderem haben wir in der 80’er Jahren zusammen mit Hamburger GenossInnen in Buchholz die Solidaritätsarbeit der DKP mit dem sandinistischen Nicaragua koordiniert; eine Tätigkeit, der ich bis heute gute Kontakte nach Nicaragua verdanke.
Durch meine Kandidatur auf der Liste der Partei "Die Linke" zu den Landtagswahlen im Januar 2008 sowie durch meine erfolgte Wahl als Abgeordnete möchte ich mit dazu beitragen, durch gemeinsames Handeln linker Kräfte auch auf parlamentarischer Ebene für Niedersachsen politische Veränderungen gegen den kapitalorientierten Kurs der Landesregierung einzuleiten.